Zugspitze & Walchensee


Anfang dieses Jahres haben meine Freundin Jana und ich uns überlegt, welcher Herausforderung wir uns dieses Jahr stellen wollen. Zugspitze, entschieden wir. Wir nahmen uns vor die Zugspitze, den höchsten Berg Deutschlands, zu erklimmen.

Also machten wir uns am Mittwoch Nachmittag mit unserem Pössl auf den Weg nach Garmisch Partenkirchen. Der Plan war, am Donnerstag durch das Reintal bis zur Knorrhütte zu wandern und am Freitag bis zum Gipfel und wieder durch das Reintal zurück nach Garmisch. Die Nacht auf Donnerstag verbrachten wir auf dem Parkplatz des Olympiastadions in Garmisch (2 Tage € 4,00, 3 Tage € 5,00).

 

 

Um halb 7 am Donnerstag machten wir uns auf den Weg. Dieser führte uns zuerst durch die Partnachklamm (vor 8 Uhr kostenfrei) und dann über Forstwege bis zur Bockhütte. Weiter durch das Reintal gelangten wir nach ca. 4 Stunden zur Reintalangerhütte. Die Umgebung um die Hütte lädt zu einer ausgelassenen Pause ein, bevor es ins steilere Gelände geht. An der Reintalangerhütte kann man wunderbar an der Partnach chillen und die Beine im Wasser baumeln lassen (sofern man kälteresistent ist). Hängematten, tibetische Gebetsfahnen und die atemberaubende Kulisse sorgen dafür, dass man am liebsten gar nicht weiter will. Aber es hilft ja nichts – der Gipfel will erklommen werden.

Über einen kleinen Aufstieg ging es weiter auf ein wunderbares, mit Blumenwiesen überzogenes Plateau. Danach wurd’s steil. Zwei Stunden Quälerei durch Geröllfelder und über Felsen, bis auf einmal, ganz plötzlich, die Knorrhütte auftauchte.

   

Ein kaltes Radler und eine leckere Brotzeit hatten wir uns nach dem Aufstieg mehr als verdient. Den Rest des Tages verbrachten wir in der Sonne und mit dem Genießen des Ausblicks.

 

Uns war klar, dass der Abstieg unter den Bedingungen nicht sicher und vor allem nicht lohnenswert war. So entschlossen wir, mit der Seilbahn und der Zahnradbahn wieder ins Tal zu fahren (31,50€ vom Gipfel bis Garmisch Bahnhof). Nach mehreren Zwischenstopps, u.a. am Eibsee, erreichten wir schließlich wieder unseren Pössl, um gleich weiter an den Walchensee zu fahren.

Freitag bis Sonntag verbrachten wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Einsiedl (€ 6 / Tag). Freitag hieß es entspannen und wieder zu Kräften kommen. Über einen Pfad, durch einen kleinen Wald, erreicht man den glasklaren und überraschend warmen Walchensee.

In ca. 500 m Entfernung vom Wohnmobilstellplatz konnte man sich Boote und SUP ausleihen und damit über den See schippern.

Am Samstag unternahmen wir noch einen Ausflug zur Leutascher Geisterklamm in Mittenwald. Wir erkundeten die Klamm über den Koboldpfad und den Klammgeistweg (4 km, Gehzeit ca. 1-2 Stunden). Dort erfuhr man einiges über die Sage rund um den Klammgeist.

Für Familien mit Kindern ist diese Klamm somit das perfekte Ausflugsziel.

 
Alles Liebe,
Eure Lisa